Therapie
Carl-Maria-von-Weber-Straße 1
87616 Marktoberdorf

Was ist Verhaltenstherapie?

Psychische Störungen werden in der Verhaltenstherapie als ungünstig verlaufene Lernprozesse verstanden. Man geht davon aus, dass für ein Problem zum einen auslösende Faktoren verantwortlich sind, zum anderen dass bestimmte Bedingungen das Problem aufrechterhalten.

Auch die aus dem Problemverhalten resultierenden Konsequenzen werden als bedeutend angesehen. Mit dem Patienten und gegebenenfalls mit der Familie werden individuelle Therapieziele erarbeitet.

Hierbei wird ganz besonders auf die Fähigkeiten, den Entwicklungsstand und die Ressourcen eines jeden Kindes, bzw. Jugendlichen/jungen Erwachsenen eingegangen.

Vor allem bei jüngeren Kindern ist die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig.


Ablauf einer Therapie

Die Therapie findet in Form von Einzelsitzungen statt. In regelmäßigen Abständen werden Elterngespräche geführt.

Die psychotherapeutische Sprechstunde sowie die probatorischen Sitzungen sind unverbindlich und werden von den Krankenversicherungen übernommen. Diese dienen dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Verstehen des individuellen Problems und dem gemeinsamen Erstellen eines Behandlungsplanes.

Nach den fünf probatorischen Sitzungen muss ein schriftlicher Antrag bei Ihrer Krankenkasse gestellt werden, um weitere Stunden zu beantragen.


Es wird unterschieden in:

  • Kurzzeittherapie (bei Kindern und Jugendlichen 12 Std. zzgl. 3 Std. für die Bezugsperson/en)
  • Langzeittherapie (bei Kindern und Jugendlichen 60 Std. zzgl. 15 Std. für die Bezugsperson/en)

Die beantragte Stundenzahl dient lediglich als Kontingent. Es werden nicht immer alle Stunden in Anspruch genommen.

Der Ablauf der Therapie orientiert sich an der individuellen Zielvereinbarung.


Wann finden die Termine statt?

Die Sitzungen finden normalerweise einmal wöchentlich statt. Oft werden die Abstände zum Ende der Therapie vergrößert.